DFZ FARBVERBINDUNGEN – Veranstaltungsreihe
Hier kostenfrei anmelden: https://pretix.eu/deutsches-farbenzentrum
Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 21. März 2025, am Online-Vortrag des Deutschen Farbenzentrums e.V. (DFZ) zum International Colour Day teilzunehmen.
Prof. Esther Hagenlocher, Head of Department of Interior Architecture, College of Design, University of Oregon, USA, und unsere Kuratorin für Farbe und Architektur, sowie die österreichische Baumeisterin und Hochschuldozentin der Universität Liechtenstein, Cornelia Faißt, werden einen Vortrag mit dem Titel „COLOR SPACES FOR ALL“ und „LEARNING FROM THE GLOBAL SOUTH“ halten.
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ESTHER HAGENLOCHER, seit 2004 Professorin an der University of Oregon, USA; gemeinsame Berufung in die Fakultät für Architektur und die Fakultät für Innenarchitektur. Spezialisiert auf Design und Innenarchitektur, Material und Farbe. Das Forschungsprojekt umfasst die wissenschaftliche Erforschung des künstlerischen Werks von Fritz Seitz (1926-2017), einschließlich der Erhaltung seines Werks, der Forschung, der Projektzusammenarbeit und der Ausstellungen mit Schwerpunkt auf Farbe.
FARBRÄUME FÜR ALLE
Ein Ansatz für indigene Farben in universitären Einrichtungen
Inmitten des anhaltenden gesellschaftlichen Umbaus für soziale Gerechtigkeit und Vielfalt konzentriert sich unser Forschungsprojekt auf die Schaffung von „Identifikationsräumen“ für eine Umgebung, die das Erbe des pazifischen Nordwestens und seine kulturelle und ethnische Vielfalt für gemeinsame Ethnien und Hintergründe widerspiegelt und respektiert. Dieses transformative Potenzial ist inspirierend und von entscheidender Bedeutung für jede Institution, die junge Menschen ausbildet und eine integrativere und vielfältigere Zukunft bietet.
Unser laufendes Projekt ist der Enthüllung der praktischen Vorteile der Rolle von Farbe gewidmet. Durch das Verständnis und die Nutzung der Kraft unseres Farbenerbes und seiner Beziehung zu unserer kulturellen Identität wollen wir ein unterstützenderes und integrativeres Umfeld fördern. Dieses Verständnis kann zu praktischen Anwendungen führen, wie z. B. der Gestaltung von Räumen, die das Lernen fördern und die Vielfalt unterstützen. Diese Vorteile sind theoretische Möglichkeiten und Lösungen, die den Weg für eine gesündere Zukunft für alle ebnen und Vertrauen in unseren Ansatz schaffen können.
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CORNELIA FAISST, Baumeisterin, Architektin und Kuratorin – Cornelia Faißt arbeitet an der Schnittstelle von Architektur, Nachhaltigkeit und sozialer Wirkung. Sie hat sich auf Lehmbau und partizipatives Design spezialisiert und entwickelt Projekte, die Gemeinschaften stärken und ökologische Baupraktiken fördern.
Sie ist ein Kernmitglied des Earth HUB an der Liechtenstein School of Architecture und von ERDEN IMPACT, einem Sozialunternehmen (in Gründung), das sich der Förderung des nachhaltigen Lehmbaus im globalen Süden verschrieben hat. Sie leitet auch das Pro-Bono-Modul an der Universität Liechtenstein, in dem sich Studierende an sozialen und ökologischen Initiativen beteiligen, um einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Mit Erfahrungen in Österreich, Liechtenstein, den Vereinigten Staaten, Tansania, China und darüber hinaus integriert sie Forschung, Design und praktische Expertise, um Innovationen im Bereich nachhaltiger und sozial verantwortlicher Architektur voranzutreiben.
VOM GLOBALEN SÜDEN LERNEN
In ihrem Vortrag gibt Cornelia Faisst Einblicke in ihre Arbeit mit den Maasai Women Master Builders aus Ololosokwan, Tansania, und berichtet über die Gründung von ERDEN IMPACT, einem Sozialunternehmen (in Gründung zusammen mit dem Stampflehmexperten Martin Rauch), das sich dem nachhaltigen Lehmbau verschrieben hat. Sie beleuchtet die Herausforderungen und Chancen des gemeinschaftlichen Bauens und stellt die ersten Projekte von ERDEN IMPACT in Ghana, Kamerun, Malawi und Kenia vor. Anhand dieser Erfahrungen untersucht sie, wie traditionelles Wissen und innovative Ansätze eine nachhaltige und sozial verantwortliche Architektur vorantreiben können.
Die Präsentation beginnt um 20:00 Uhr (MEZ) und wird in englischer Sprache gehalten, um die Internationalität des Publikums widerzuspiegeln.
Der Zeitrahmen beträgt etwa 20 bis 30 Minuten pro Redner, gefolgt von einer Gelegenheit, Fragen zu stellen.