Die Sammlung Farbenlehre an der Technischen Universität Dresden wird schrittweise seit Oktober 2004 mit Unterstützung der Kustodie an der Fakultät Architektur als neue, interdisziplinär orientierte Lehr- und Forschungssammlung aufgebaut. Sie geht aus der interdisziplinären Tagungs- und Publikationsreihe ‚Dresdner Farbenforum‘ (1992-2005) hervor und ist seit 2008 als zentrale Einrichtung der Fakultät Architektur angesiedelt .
Schwerpunkte und Inhalte der neuen Sammlung wurden erstmals auf dem 6. Dresdner Farbenforum 2005  vorgestellt sowie im September 2006 in der Ausstellung ‚Schnittstelle Farbe II‘  in den Universitätssammlungen KUNST + Technik veranschaulicht. Einen der Schwerpunkte bildet die inhaltsreiche Geschichte der Farbenlehre im Mitteldeutschen Raum. Deutlich wird dies an Leben und Werk von mehr als 50 bedeutenden Persönlichkeiten aus Forschung und Lehre, Wissenschaft und Kunst. In Ermangelung von Ausstellungsräumen wurde zunächst auf temporäre Ausstellungen und eine elektronische Plattform zur Farbenlehre orientiert (‚elFa‘). Die Sammlung  hatte grundlegenden Anteil an Konzept und Realisierung des umfangreichen Ausstellungsprojektes ‚color continuo 1810…2010 – System und Kunst der Farbe‘ an der TU Dresden, der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) sowie den Deutschen Werkstätten Hellerau im Wintersemester 2009/10. Neben der Beteiligung an weiteren Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz wurde in der Fakultät Architektur ein Studio eingerichtet, in dem seit Februar 2011 temporäre Ausstellungen gezeigt werden.  

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